A life of happiness and fulfillment – Fazit und Ernüchterung

6 Wochen im Happiness MOOC liegen hinter nun hinter mir. Ich habe viele spannende Dinge gesehen und gelernt, ich habe versucht sie im Alltag anzuwenden und bin mir dabei selbst näher gekommen und habe viel über mich selbst aber auch diese Welt gelernt.

Es sind die kleinen Dinge, die wir schätzen lernen können und an denen wir uns erfreuen können.

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A life of happiness and fulfillment – Der Praxischeck

Inzwischen lerne ich schon die 5 Woche im Happiness MOOC und habe viel über Glück und Glücklich sein gelernt. Ich habe verstanden, dass ein guter Lebensstil (ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung…) das Glücklich sein fördert.

Überrascht haben mich die vielen fundierten Studien, die beigebracht wurden, in deren Rahmen wirklich überprüft wurde, wie sich verschiedene Lebenshaltungen auf unsere Gesundheit, die Qualität unserer Entscheidungen etc. auswirken.

Im kleinsten habe ich für mich erkannt, dass es die Dinge und vor allem Gedanken sind mit denen wir uns umgeben, die dann auch massive Auswirkungen auf unser Glücklich sein haben. Umgeben wir uns mit Negativ-Nachrichten, begeben uns inSituationen mit vorhersehbaren Negativ-Output dann folgt die Energie ebenso dieser Aufmerksamkeit.

Im Happiness MOOC hören wir auch ganz viel über Strategien, wie wir mit den “Todsünden” umgehen. Eine davon ist der Umgang mit schlechten Situationen im Alltag. Die Strategie nennt sich Verantwortung übernehmen für das eigenen Glücklich sein. Also ich muss mir die Frage stellen, “Kann ich Glücklich sein, wenn Tage schlecht laufen; wenn es in der Arbeit nicht gut läuft; Menschen meine Erwartungen nicht erfüllen; kann ich diese Erfahrungen labeln in Etwas, das mein persönliches Glück nicht beeinträchtigt?”  Dr. Happy erzählte da auch von seinen eigenen Erfahrungen und dass er auch nach 10 Jahren hartem Training ab und an daran scheitert und Negativität wie eine Welle über ihm zusammenschlägt.

Ich selbst stelle fest, dass mich gerade so Alltagsgeschichten oft sehr belasten, Missverständnisse, schlecht laufende E-Mail-Konversationen etc. Das Labeling dieser Situationen gelingt nicht und ich merke, dass ich es nur an der Oberfläche tue und es in mir drin weiter brodelt – aber gewaltig. Dieses Brodeln führt irgendwann zu einem Überdruck und den bekommen dann gerade die Menschen ab, die ihn am wenigsten verdienen – doof.

Eine andere Todsünde heißt “Distrusting others”. Wir neigen aufgrund unserer evolutionären Geschichte dazu, eher zu misstrauen als zu vertrauen. Hat damit zu tun, dass zu Urzeiten unser Überleben u.a. von zwei wichtigen Faktoren abhing – nämlich dem Vertrauen in andere Menschen – um ein soziales Gefüge bilden zu können, das überlebensfähig ist. Gleichzeitig war es aber ebenso wichtig zu misstrauen um nicht in lebensbedrohliche Situationen zu geraten (Raubtiere, feindliche Stämme etc.).

Mein Problem (so glaube ich zumindest) ist weniger das Misstrauen, das ich anderen Menschen entgegen bringe, sondern vielmehr, das breite und oft uneingeschränkte Vertrauen. Ich gehe zumeist davon aus, dass andere Menschen mir genauso offen und ehrlich begegnen, wie ich ihnen. Diese Erwartungshaltung führt gezwungenermaßen zu Enttäuschungen und Verletzungen. Gut aus Enttäuschungen und Verletzungen kann gelernt werden. Das sagt auch Dr. Happy, nämlich indem man solche Menschen nach derartigen Erfahrungen meidet bzw. so dies nicht möglich, ihnen zumindest nicht mehr das gleiche Maß an Vertrauen schenkt.

Was ich nicht gut kann, ist Beziehungen unterscheiden. Eine Arbeitsbeziehung ist nunmal keine Freundschaft und unterliegt gewissen Richtlinien (zumeist gesetzlichen). Kommt man Menschen in einem Arbeitsumfeld allerdings mal nahe, dann kann es sein, dass man meint Grenzen zur Freundschaft verschwimmen. Das tun sie allerdings in der Regel nicht und dessen muss (vor allem) ich mir bewusst werden, ansonsten wird mich meine Erwartungshaltung immer wieder in die Straße der Enttäuschungen führen und das möchte ich zukünftig wenn möglich vermeiden.

Im Praxistest erkenne ich, dass viele der Happiness Sins auf mich zutreffen, manche etwas verändert, als im MOOC dargestellt, aber im Großen und Ganzen sind sie da und sie treffen im Moment eher ungebremst mein alltägliches Leben. Die Belastungen dadurch treten, seit ich im MOOC lerne für mich sehr deutlich zutage, da ich auch verstehe wo sie herkommen, denn es ist einfach keine plötzliche Traurigkeit, die mich erfasst, wie ich bis vor kurzem immer dachte sondern sie hat konkrete Ursprünge und denen kann entgegengewirkt werden.

Das ist jetzt ein langer Beitrag und er ist auch nicht wissenschaftlich fundiert – das macht aber im Augenblick gar nichts, denn ich gehe jetzt erst Mal einen Schritt nach dem anderen. In diesem MOOC geht es mir nicht um die wissenschaftliche Expertise sondern um mein persönliches Glücklich sein, dem ich auf die Spur kommen möchte.

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A life of happiness and fulfillment – Woche 4 – Taking responsibility of your own happiness

Huuui!

Da ist jetzt ein bisschen Zeit vergangen seit dem letzten Beitrag. Was war der Grund? Naja – ich habe mal wieder die Bedürfnisse von anderen über meine eigenen gestellt. Was grundsätzlich in Ordnung ist – aber es gibt für alles eine Grenze. Eine Grenze, die ich immer wieder überschritten habe, aber diesmal hatte ich den Happiness MOOC im Hintergrund und habe dann verstanden warum ich in regelmäßigen Abständen immer wieder in der Frustrationsecke ende.

Aber jetzt mal zur vergangenen MOOC-Woche… Continue reading

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A life of happiness and fulfillment – Woche 3 – Noch so eine tolle Aufgabe

Woche 3 im Happiness MOOC liegt hinter mir und diesmal hab ich es sogar geschafft das Assignment innerhalb der vorgegebenen Zeit zu absolvieren.

Diesmal ging es um eine weitere “Deadly Happiness Sin – being needy or opposite being avoidant”. Also entweder hängt man sich zu sehr an andere Menschen oder man tut genau das Gegenteil, man meidet sie. Beides führt zum Unglücklichsein.

Dagegen angehen kann man beispielsweise indem man anderen gibt. Auf andere Menschen zugeht und ihnen Gutes tut. Dabei ist es allerdings von höchster Wichtigkeit, dass man die eigenen Bedürfnisse nicht vernachlässigt. Selbstloses Geben bis hin zur Selbstaufgabe führt genauswenig zum persönlichen Glück.

Die Devise heißt also, “Gib etwas, das dich UND andere glücklich macht.” Continue reading

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A life of Happiness and fulfillment – Sowas peinliches!

Uff, das hat jetzt aber gedauert. Also wieder mit deutlicher Verspätung habe ich es geschafft Woche 2 im Happiness MOOC abzuschließen. Continue reading

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A Life of Happiness and Fulfillment – Woche 1 und Courseras’ Kinderkrankheiten

Hallo!

Am 04.09. ging die erste Woche im MOOC “A life of happiness and fulfillment” zu Ende. Mein erstes Assignment abzugeben, habe ich erst am Abend des 05.09. geschafft. Ob es noch rechtzeitig war, muss ich heute erst mal nachsehen. Continue reading

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A Life of Happiness and Fulfillment – der MOOC und ich eine On-Off-Affäre

*Staub wegpuste* Beinahe hätte diesen Blog gar nicht wiedergefunden, dabei ist es doch mein eigener.

In den letzten beiden Jahren war so vieles in meinem Leben los, dass ich es irgendwie nicht geschafft habe, mich weiter auf die “Virtuellen Fundstücke” zu konzentrieren. Ich hatte auch keine Kraft zum Schreiben.  Continue reading

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