A life of Happiness and fulfillment – Sowas peinliches!

Uff, das hat jetzt aber gedauert. Also wieder mit deutlicher Verspätung habe ich es geschafft Woche 2 im Happiness MOOC abzuschließen.

In Woche 2 ging es um die erste “Deadly Sin – Feeling superior” und wie man ihr begegnen kann. Wir haben gehört, dass es unserem Glücklichsein schadet, wenn wir darauf aus sind uns anderen immer überlegen zu fühlen. Es trennt uns von anderen und macht uns verbissen.

Aber dieses Wettbewerbsdenken führt uns doch auch zu Höchstleistungen, wenden wir ein. Gerade ich als Betriebswirtin habe den Effizienzgedanken komplett verinnerlicht und ich messe mich andauernd mit anderen um mich selbst zu motivieren – aber es stimmt es macht nicht wirklich glücklich und zu Höchstleistungen hat es mich bislang auch nicht angespornt.

Wie kann ich jetzt aber dem Wettbewerb ausweichen? Eine Möglichkeit ist – “Flow” zu finden. Was ist das? “Flow” beschreibt, wenn wir völlig auf uns und eine Tätigkeit fokussiert sind, wir vergessen Zeit, Raum, andere Anwesende. Schließen wir diese Tätigkeit ab sind wir oft völlig überrascht, wie viel Zeit vergangen ist.

Es ist möglich in fast allen Tätigkeiten “Flow” zu entwickeln, am einfachsten natürlich bei Dingen, die uns Freude bereiten und in denen wir gut sind.

Eine traurige Zahl am Rande 2:1 ist das aktuelle weltweite Verhältnis von unglücklichen MitarbeiterInnen zu glücklichen, die aussagen im Rahmen ihrer Tätigkeiten nie “Flow” zu empfinden.

Eine andere Möglichkeit diese “need for superiority” abzubauen ist “showing gratitude” – also Dankbarkeit zeigen. Dazu gab es dieses wundervolle Video – ja ich hab geweint – aber nur weil ich gerade schwanger bin – da ist das so – Hormone – ihr versteht.

Ich sah es zwar schon auf mich zukommen, aber als das assignment 2 dann wirklich so daherkam wie angenommen, wurde ich schon ganz schön unruhig.

Jemanden einen “Dankesbrief” schreiben, gut das würde ich noch hinbekommen. Aber ihn dieser Person auch zukommen lassen? NEVER! WIE PEINLICH!

Aber das assignment war da ganz klar – und was hatte ich zu verlieren? Tatsächlich habe ich dann aber doch sehr sehr lange darüber nachgedacht, wem ich so einen Brief schreiben könnte, denn es sollte eine Person sein, der gegenüber keine negativen Gedanken das Bild verzerren und unglücklicherweise trifft das aktuell nicht auf sehr viele Personen zu.

Eine habe ich dann aber doch gefunden und ihr geschrieben – und jetzt warte ich auf ihre Reaktion und bin irgendwie ein wenig stolz auch auf mich, weil ich mich getraut habe.

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About Erika on Tour

Erika Pernold ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZML-Innovative Lernszenarien der FHJOANNEUM und zertifizierte E-Moderatorin nach Gilly Salmon. Sie betreut Online-Gruppen in Lern- und Austauschprozessen.
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