A life of happiness and fulfillment – Woche 4 – Taking responsibility of your own happiness

Huuui!

Da ist jetzt ein bisschen Zeit vergangen seit dem letzten Beitrag. Was war der Grund? Naja – ich habe mal wieder die Bedürfnisse von anderen über meine eigenen gestellt. Was grundsätzlich in Ordnung ist – aber es gibt für alles eine Grenze. Eine Grenze, die ich immer wieder überschritten habe, aber diesmal hatte ich den Happiness MOOC im Hintergrund und habe dann verstanden warum ich in regelmäßigen Abständen immer wieder in der Frustrationsecke ende.

Aber jetzt mal zur vergangenen MOOC-Woche…

In Woche 4 ging es um “Being overly controlling”. Wir alle haben Situationen gerne im Griff, wir bestimmen unser Leben gerne selbst und haben “die Fäden in der Hand”. Wir alle wissen auch, dass es immer wieder Situationen gibt, in denen sich Dinge unserer Kontrolle entziehen. Das Leben ist voller Unsicherheiten und Risiken, also zu versuchen alles zu kontrollieren wird uns zu einem ganz bestimmten Punkt führen.

Wohin? – Ganz genau, zur Frustration und zum Unglücklichsein. Was können wir nun also dagegen tun? Zuerst mal – erkennen was wir selbst kontrollieren können und was nicht und verstehen, welche Dinge wir beeinflussen können und wann das Sinn hat und wann sich Dinge “extern” von unserem Einfluss abspielen und Kontrollsucht nur noch Energieverschwendung sein kann und muss.

Wir alle haben es schon mal getan, dem Partner ins Gewissen geredet, wegen irgendwas, das wir sowieso besser wussten. Sei es Gesundheit, Lebenswandel etc. zumeist mischen wir uns auch aus Fürsorge ein, wir versuchen in den Lebensbereich eines anderen einzugreifen – bei Kindern passiert sowas noch viel schneller kann ich euch als Mama versichern – und sind dann beleidigt, wenn der andere sich bevormundet fühlt und im schlimmsten Fall sich noch trotzig gegenteilig verhält.

Um dieser “Happiness-Sin” zu entgehen, ist es wichtig Verantwortung für sein eigenes Glück zu übernehmen und zwar nur für sein eigenes. Nicht für das des Partners oder der Kinder oder der Eltern oder der Freunde….

Die Frage um die es geht, ist: “Kann ich glücklich sein, wenn mir im alltäglichen Leben ungute Dinge passieren?” Dabei geht es jetzt nicht um Katastrophen oder schlimme Ereignisse im Leben, dass uns solche aus der Bahn werfen und dem Glücklichsein oft auf lange Sicht entgegen stehen ist ganz klar. Es geht hier um das alltägliche Wohlbefinden, auch wenn manche Tage so richtig entbehrlich sind.

Mir sind im Verlauf von Woche 4 zwei Dinge passiert, die mal als Beispiel herannehme. Ich bin im Halteverbot gestanden und habe es übersehen, ganz klar habe ich einen Strafzettel kassiert – und der Parkwächter war noch da und hat mir den Zettel persönlich überreicht und hat dabei versucht sich irgendwie fadenscheinig bei mir zu entschuldigen – wahrscheinlich weil ich hochschwanger war und das bei ihm ein schlechtes Gewissen ausgelöst hat. Dabei hat er sich leider so ungeschickt angestellt und hat dann leider auch noch so Geschlechterstereotypen bemüht, dass es wirklich nicht leicht war ihm gegenüber noch höflich zu bleiben.

Aber halten wir fest – ich habe einen Fehler im Bezug auf die Parkordnung gemacht, er hat mir völlig zurecht einen Strafzettel ausgestellt. Das ist das Faktum, maximal könnte ich mich über meine Unachtsamkeit ärgern, aber provoziert hat mich sein Gehabe und die Herabwürdigung von Frauen, die er dann so gebracht hat.

ABER – und jetzt kommt das Wichtige daran – lass ich mir von dieser Situation den Tag verderben? Gehe ich böse und grantig aus der Situation oder nehme ich es gelassen? In diesem Fall ist es mir gelungen, dem Parkwächter durchaus zu sagen, dass ich seine Übergriffikeit nicht in Ordnung finde, aber die Parkstrafe gerechtfertigt ist und er somit aufhören kann sich zu rechtfertigen.

Verantwortung für das eigene Glück zu übernehmen, heißt also nicht, sich von anderen alles gefallen zu lassen, aber die Art und Weise der Reaktion auf ein neutrales Level zu holen. Das mir das gelungen ist, hat dazu geführt, dass ich die Situation viel schneller loslassen konnte und somit auch schneller wieder ausgeglichen war. Und das war ein sehr gutes Gefühl.

Ich weiß nicht ob das folgende Lied, meine Gedanken dazu gut wiedergibt – aber ich hoffe doch, dass es euch ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

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About Erika on Tour

Erika Pernold ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZML-Innovative Lernszenarien der FHJOANNEUM und zertifizierte E-Moderatorin nach Gilly Salmon. Sie betreut Online-Gruppen in Lern- und Austauschprozessen.
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